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General Motors baut eigene Elektromotoren

Warum auch nicht, aber ist für mich wieder ein Anzeichen mehr , dass die Industrie wirklich umschwenken wil auf E-Mobilität.

Aber denk mal die Zulieferer werden sich auch schnell umstellen, wenn erst mal der Bedarf da ist.

Anbei die Meldung auf pressetxt.at

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=100127003

pte100127003, pte.monitor: batterie, elektro
Auto/Verkehr, Produkte/Innovationen

General Motors baut eigene Elektromotoren
Unternehmen investiert 246 Mio. Dollar in US-Fabrik

Chevy Volt: Elektrozukunft hat begonnen (Foto: General Motors)

Detroit (pte/27.01.2010/06:10) – General Motors will zukünftig auch eigene Elektromotoren produzieren und plant deshalb eine 246 Mio. Dollar teure Produktionsstätte in den USA. Das hat der Autokonzern vor Medienvertretern in Detroit bekanntgegeben. „Angesichts des allgemeinen Trends zur Elektrifizierung sind diese Motoren strategisch von zentraler Wichtigkeit für uns“, erklärte Tom Stephens, Vice President Global Product Operations bei GM. Eigenen Angaben zufolge ist GM damit der erste US-Autobauer, der selbst elektrische Motoren für seine Fahrzeuge herstellt.

Ab 2013 in Hybridfahrzeugen

Die in den USA produzieren Motoren sollen ab 2013 in bisher nicht näher spezifizierten Elektro- bzw. Hybridfahrzeugen zum Einsatz kommen. In erster Linie will man durch die Produktion- und Entwicklungsarbeit die eigene Hybrid-Plattform verbessern, die schon jetzt bei den SUV-Fahrzeugen von GM im Einsatz ist. Der Motor für das Elektrovorzeigemodell von GM, den Chevrolet Volt, soll aber wie geplant von einem externen Zulieferer kommen.

Die eigene Produktion soll dem Konzern wichtige Einblicke und Erfahrungswerte hinsichtlich Qualität und Produktionskosten von Elektromotoren bieten, womit GM sich wiederum in eine bessere Position bei Verhandlungen mit externen Zulieferern bringen könnte. Für die eigene Produktion hat man sich vorgenommen, rund 25 Prozent kleinere Motoren bei einer gleichzeitigen Leistungssteigerung von ebenfalls 25 Prozent zu erreichen. Damit wäre die eigene Hybridplattform auch in Limousinen einsetzbar.

105 Mio. Dollar Förderung

Für die Errichtung der Fabrik auf US-Boden kann GM auf eine Förderung von 105 Mio. Dollar durch das US-Energieministerium bauen. Gleichzeitig bekräftigte der Konzern, dass man die geleisteten Regierungshilfen der USA und Kanada im Laufe des nächsten halben Jahres vollständig zurückzahlen werde. „Wir haben in den vergangenen Monaten erhebliche Fortschritte erzielt“, meinte der an der Spitze bestätigte GM-Chef Ed Whitacre.

Der Elektroauto-Markt gilt als sichere Zukunftsinvestition. Marktschätzungen gehen davon aus, dass im Jahr 2020 rund 26 Prozent aller neu verkauften Autos mit elektrischem oder Hybrid-Antrieb betrieben werden. Als Wachstumsbremser gelten immer noch die zu teure Batterietechnologie sowie die eingeschränkte Reichweite, weshalb reine Elektroautos gegenüber Hybridkonzepten zunächst das Nachsehen haben sollten.

Saab an Spyker

Am gestrigen Dienstag lüftete GM endlich auch den Schleier bezüglich der Zukunft von GM-Tochter Saab. Diese werde vom niederländischen Sportwagenhersteller Spyker übernommen, gab GM bekannt. Als Verkaufspreis kolportiert werden Vorzugaktien im Wert von 326 Mio. Dollar sowie 74 Mio. Dollar in bar. Der Verkauf soll bis Mitte Februar abgeschlossen sein, sofern Kartellbehörden, Regierung und Insolvenzgericht grünes Licht geben. Saab soll fortan als neues Unternehmen unter dem Namen Saab Spyker Automobiles geführt werden. (Ende)


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